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Das war ganz schön hart: Die Sonne brannte schon um 10.00 Uhr, als es endlich von der Reeperbahn aus los ging. Und so wurde aus dem geplant lockeren Lauf doch ein etwas härterer Lauf als ich eben dachte.

Vorgenommen hatte ich mir eine Zeit zwischen 01:45 und 01:50, somit um gut zehn Minuten schneller als beim Marathon in Hamburg, der am 27. April 2008 in 4:20:13 Stunden bewältigt wurde.

Am Ende hatte ich handgestoppt 01:48:33 auf der Uhr, in der Bruttozeit bin ich ganz knapp über 01:50:10 ins Ziel gekommen.

Im Gegensatz zum Marathon ging es relativ schnell los nach dem Startschuss. Nach dem obligatorischen Applaus durchlief ich dann die Startlinie und los ging es. Schon nach wenigen Metern liefen wir Richtung Hafen, der zwar mit Besuchern gefüllt war, doch waren es deutlich weniger Menschen als beim Hauptlauf im April. Die Anfeuerungen kamen aber trotzdem. Die waren auch wichtig bei dem Wetter.

Über den Baumwall liefen wir dann durch die Hafen-City bis raus zur Versmannstraße, die länger und länger mir erschien. Hatte ich endlich gehofft, den Wendepunkt erreicht zu haben, da musste ich einsehen, dass das nur eine ,,Abbiegespur" war. Und daher weiter und weiter ...

Nach dem Erreichen der Wendespur ging es zurück in die City. Wieviele Menschen auf der Strecke das Gleiche vorhatten. Jedenfalls kamen mir Hunderte von Läufern entgegen, die teilweise lachend, grinsend, aber auch gequält aussahen. Dabei lagen gerade einmal sechs bis sieben Kilometer hinter uns.

Hinein in die Stadtmitte ging es dann rückseitig vom Rathaus vorbei an der Binnenalster zur Außenalster. Hier musste ich erstmals ein wenig gehen. Mein rechter Oberschenkel machte sich ein wenig bemerkbar. Aufgeben wollte ich aber nicht, so dass ich versuchte, durch eine kleine Gehpause mich wieder zu stärken.

Das klappte dann auch gut. Von der Außenalster liefen wir dann in die Sierichstraße hinein. Wie schön, wenn einem an den zahlreichen Getränkestellen kühles Nass gereicht wurde. Leider waren die Getränke allerdings bedingt durch die warmen Temperaturen nicht mehr ganz so kühl wie erhofft. Aber sie löschten den Durst.

Zum Schluss hatte ich mich dann wohl verschätzt. Bei Kilometer 19 oder kurz danach hatte ich noch mit einem Getränkestand gerechnet. Der kam leider nicht. So musste ich erneut eine kurze Gehpause einlegen, wurde aber von einem Mitläufer, der mir freundschaftlich auf den Rücken klopfte, wieder mitgezogen. Und so kam ich dem Ziel näher und näher.

Nach 01:48:33 und weit mehr als 2.000 verbrauchten Kalorien hatte ich das Ziel erreicht. Hier gab es dann Getränke satt. Klar, dass ich hier reichlich zulangte.

Schade, dass ich in der Umkleidekabine mein Fahrgeld für den Weg von der Hallerstraße zurück nach St. Pauli verlor. Gut, ich hatte nur zwei Euro eingesteckt, eben für die Fahrkarte. Aber diese Münze ist mir beim Ausziehen der Laufhose abhanden gekommen. So bin ich dann nach dem Duschen, dem Begrüßen von Freunden und dem nochmaligen Zugreifen von kühlem Nass zu Fuß nach Hause gegangen.

Ingesamt gesehen war es eine sehr schöne Veranstaltung, die mir gut gefallen hat. So werde ich mit Sicherheit im nächsten Jahr erneut die Strecke laufen. Glückwunsch von mir an alle, die das Ziel auch erreicht haben; gute Besserung denen, die entweder auf der Strecke oder kurz hinter dem Ziel ein- bzw. zusammengebrochen sind.

Auf ein Wieder-Miteinander-Laufen durch Hamburg!

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Mir gefällt der Hella HM

Mir gefällt der Hella HM gar nicht. Schlechte Strecke (ganz schlimm Hafen City)wenig Publikum, wenig Stimmung viel zu teuer.
Ich kann nur jedem den HM in Barsbüttel etwa eine Woche vorher empfehlen. Viel besseres Preis-Leistungsverhältnis.
Und wenn man einen grossen HM laufen will finde ich das der grösste d.h in Berlin wirklich super ist.

Glückwunsch

Hallo Solskinn,
erstmal herzlichsten Glückwunsch Dir und allen, die den HH-HM geschafft haben (und denen, die aufgeben mußten:ihr schafft dann eben den Nächsten HM)
Ich muß mich der Kritik vom hamburgmann in Teilen anschliessen :
1.Vor allem die Strecke hinter der Hafencity (Versmannstr) gefällt mir überhaupt nicht, Hamburg ist nicht gerade klein, da wird sich doch ein schönerer Abschnitt finden lassen, um die 21 KM zu füllen;
2.Es gibt eigentlich keinen Grund, der dagegen spricht, den Start auf 9 Uhr vorzuverlegen, bei einem Lauf im Juli meiner Meinung nach unumgänglich, schließlich ist es doch auch im Interesse des Veranstalters, das soviele LäuferInnen wie möglich so gesund wie möglich ins Ziel kommen.
Solange sich diese beiden Punkte nicht ändern, werde ich diesen HM nicht laufen und auf Alternativ-Veranstaltungen (z.B. Barsbüttel oder 13.7. Pönitz) zurückgreifen.
Gruß, Marco
You´ll never HM alone

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