Benutzerbild von rue59

Schön wars. Hat Spaß gemacht. 300m schwimmen- bibber, ist das Wasser kalt, was, da von der Boje aus sollen wir starten? Und da vorne hin sollen wir? puh, weit... Irgendwann (9:50) angekommen, Fahrradmäßig anziehen, bin froh, daß ich noch ein Shirt mit Ärmeln dabeihatte, war dann nämlich ganz schön frisch.
Und Radstart. Erst wars ein seltsames Gefühl, dann aber liefs. Bis etwa km 10. Dann war meine Kette nach innen runtergesprungen. Dummerweise war gerade ein Anstieg, ich wurde nervös. Zum Einen, weil mir ein Laufkollege was von Hammerbergen erzählt hatte, zum 2., weil ich das Gefühl hatte, die Zeit läuft mir weg. Aber, ich hatte Bedenken, wenn ich noch weiter an der Kette zerre, reiße ich sie ab.
Also versuchte ich mich zur Ruhe zu zwingen, und zu überlegen, wie ich die Kette am schnellsten heil herausbekäme. Irgendwann klappte es, und ich konnte weiterfahren. Vor lauter Hektik beim Wechsel hatte ich nicht meine Radbrille auf, sondern die normale Sonnenbrille, ohne Sicherungsband. Also etwas vorsichtiger fahren. Schöne profilierte Strecke, mit der ich trotz fast keinen Fahrradkilometern in den letzten Jahren ganz gut zurecht kam. Nur 1x schob ich etwas- hatte mich verschaltet. Da war ich dann auch froh, daß ich keine Klickies sondern Laufschuhe trug...
Es gab Steigungen und Gefälle- teilweise zeigte mein Tacho über 50km/h an. Da war ich auch froh, daß ich diese Woche mal ne 10km lange Abfahrt auf einer Bundesstraße gemacht hatte. mir gingen Gedanken wie Beim Motorradfahren ziehe ich mir Schutzkleidung mit Protektoren an, hier sause ich quasi nackt im Straßenverkehr rum, was mach ich, wenn ein Hindernis auftaucht, ein Reifen platzt?...
Auch ich bin irgendwann angekommen, allerdings zeigte mein Tacho fast 35 statt 32km an- ich hätte noch weiterfahren können.
Nun kam das schwierigste- laufen. Ich hatte Füße aus Blei, wie soll ich diese Dinger 5km weit schleppen, bzw, die mich? Obwohl sich die Strecke für mein Empfinden endlos hinzog, brauchte ich etwa 25-30 min. Und das ist im Bereich meiner Möglichkeiten. Ich konnte beim Laufen noch den Einen oder anderen überholen, kam nicht als Letzte an, obwohl ich 2:17 brauchte, da hatten einige schon die Olympische Distanz absolviert
Aber, für den ersten Tria mit kaum Training ( bis auf laufen) bin ich wirklich zufrieden- ich bedauerte sogar etwas, daß ich mit dem Auto dort war, wäre gerne mit dem Rad heimgefahren.
Astrid

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Glückwunsch!

das hört sich alles in allem doch klasse an! Jedenfalls bin ich sehr neugierig geworden und habe fest vor, mich auch mal daran zu versuchen. Vor den Abfahrten hätte ich allerdings einen Heidenrespekt ;-)
Glückwunsch und feier schön!!

Toll!

Du hast meine volle Bewunderung! Klasse...!!!

LG Wolfgang

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