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Gestern hatte der Himmel stundenlang seine Schleusen geöffnet doch gerade als ich das Haus verlassen wollte, um mich am Treffpunkt einzufinden, guckte die Sonne hervor und die lokale „Großwetterlage“ ließ hoffen. Voller Optimismus hing ich meine Laufjacke gleich wieder an den Haken, denn mit weniger Ballast läuft es sich einfach schöner. Manti war da schon vorsichtiger. Er: „Wo laufen wir heute?“ Ich schlug vor, auf Grund der durchweichten Böden die asphaltierte Stecke Richtung Weil der Stadt, evtl. noch Schafhausen zu laufen, d.h. 10-16 km. Wie weit man tatsächlich läuft, könne man ja noch spontan entscheiden. Auf dem Weg nach Weil der Stadt radelte Günti breitgrinsend uns und seinem Feierabend entgegen. Flotten Tempos erreichten wir Weil der Stadt, als Manti meinte, es gäbe hier eine interessante Laufstrecke nach Renningen und man könnte über Malmsheim – Weil der Stadt wieder zurück, macht also etwa 18 km. Na schön, die 2 km machen den Kohl nun auch nicht fett und außerdem muss man ja auch mal ausgetretene Pfade verlassen, wie’s immer so schön heißt!

Meine Aufgeschlossenheit wurde sodann mit einer ausgedehnten Steigung „belohnt“. Da parallel dazu meine Hausstrecke zum Büro verläuft, brauchte ich mir so schnell auch keine weiteren Illusionen zu machen. Wenn’s mir je zu viel werden sollte, könnten wir ja immer noch mit der S-Bahn zurückfahren, schlug Manti vor. Nix da, so schnell wird nicht aufgegeben! Bei Verletzungen mag das ja vernünftig sein, aber bloß weil’s anstrengend ist? Nicht mit mir! Immerhin hat alles mal ein Ende, sogar diese dusselige Steigung! Bergab nahmen wir Kurs auf Renningen, wodurch ich wieder Kräfte sammeln und den Lauf genießen konnte. Es folgte eine Serpentine. Unsere bleischweren Beine „freuten“ sich über die erste Gehpause, zumal klar war, dass es eben doch nicht „nur“ 18 km, sondern 25 km werden würden! Der Weg zog sich ganz schön in die Länge, so dass sich unser schnelles Anfangstempo mal wieder rächte! Wie heißt’s immer so schön? Der Erfolg im Laufen besteht in einem langsamen Beginn! Andererseits ist es natürlich auch schwierig, wenn man seine Kräfte für 15 km verplant und dann plötzlich noch 'ne kräftige Schippe drauflegen muss, um auch wieder nach Hause zu kommen! Tja... ich bin wohl mal wieder zu spontan gewesen! Dennoch bereue ich es nicht, weil ich dadurch wieder eine neue Strecke kennen lernen konnte, die sicherlich noch öfters - bei besserer Krafteinteilung - genutzt wird!

Insgesamt soll dies nun eine ruhige Woche werden, d.h. viel Regeneration und max. noch ein lockeres kurzes Läufchen zum Friseur im Nachbarort (hab' an diesem Tag kein Auto! ;-)) Dann kann der Stuttgart-Lauf kommen!

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Oder so...

... wenn Ultras mal "ne kleine Runde drehen" :-)

Wünsche Dir viel Erfolg in Stuttgart!!!

Grüße ins Ländle von
crema-catalana

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