Benutzerbild von crema-catalana

Da sich heute über 70000 Leute durch Frankfurts Innenstadt beim JP Morgan Chase Lauf schieben, bin ich ganz gemütlich mal wieder zum Lauftreff. Bei super Wetter, schön durch den Wald, einem frischen Lüftchen, nicht zu schnell. Nur den einen fiesen Berg bin ich schnell hochgelaufen, dann ist das schneller vorbei. Meinen Pulsgurt hatte ich ja vorsorglich zu Hause vergessen ;o)

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Najaaa...

... aber ein bisschen was verpasst hast du schon.

War echt ein Erlebnis. Aber Frankfurt hat definitiv eine schlechte Belüftung. :-)

Es war sooooo stickig!

Bis zum nächsten Mal dann vielleicht. *smile*

Bronchi

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"Those who know the source
won't drink from the bucket."

(Wer zur Quelle gehen kann
geht nicht zum Wassereimer.)

JP Morgan Run

Kann mich Bronchi nur anschließen - es war ein tolles Erlebnis trotz der extrem stickigen Luft in der Mitte der Strecke! Also, bis zum nächsten Mal vielleicht!

Find joy in the little things and praise God for them!

Na, Hauptsache: Geschafft!!! :-)

Zu JP Morgan:

Feudal-Liberalismus
Joachim Hirsch

Jeden Sommer rennen in Frankfurt an die 60000 Menschen beim „JP Morgan Corporate Challenge – Lauf“ durch die Stadt, einem von einer internationalen Finanzagentur inszenierten Spektakel. Sie treten als Betriebsgemeinschaften auf, mit Firmenlogos auf der Brust. Schwitzend demonstrieren sie nicht nur die Treue zu ihren Arbeitgebern, sondern zugleich auch Disziplin und Leistungsbereitschaft. Irgendwie erinnert das an die feudalen Ritterturniere vergangener Zeiten, wo die Gefolgsleute der adligen Herren Kampfesmut und Gefolgschaftstreue zur Schau stellten. Halten feudale Verhältnisse wieder Einzug? Dafür gibt es einige Anzeichen: kaum ein Kulturereignis, das ohne Firmengelder auskommt, Sportstadien tragen die Namen von Konzernen, private Stiftungen treiben die Umstrukturierung der Universitäten voran, Unternehmen zeigen werbewirksame Hilfsbereitschaft, wo immer eine Katastrophe eintritt. Die Signale sind deutlich: ohne das Wohlwollen der Konzerne kein Sport, keine Kultur, keine Bildung, zukünftig wohl auch immer weniger Soziales, kurz: keine Rettung. Ihre diesbezüglichen Ausgaben können sie schließlich von den wenigen Steuern absetzen, die sich noch bezahlen. Die öffentlichen Finanzmittel trocknen währenddessen aus. Man könnte dies alles zunächst als Randerscheinung, als einen Bestandteil postmoderner Sozialfolklore betrachten. Doch verbirgt sich mehr dahinter.

Der Rest:

http://www.links-netz.de/K_texte/K_hirsch_feudal.html

Wie war das nochmal: Aufklärung ist die Befreiung des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit? Uff! Das ist aba jetzt dochn bissl viel "Ideologie"...

Dann einen guten Lauf noch, auch wenn´s manchmal "stickig" wird...;-)

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