Hallo zusammen,

mache nächste Woche bei einem 10-KM-Lauf mit, der sehr viele Steigungen und somit auch Gefälle beinhaltet. Wie gehe ich damit am besten um? Muss ich die Gefälle langsam herunterlaufen, damit ich den Knochen nicht schade? Will ja andererseits auch eine gute Zeit hinlegen. Aber einfach runter sausen ist bestimmt auch nicht die richtige Methode, oder? Und rauf? Am besten viele kleine Schritte?

Danke für eure Hilfe!

Lauftechnik

Hallo

Kommt drauf an, ob die Steigungen/Gefällstücke langgezogen mit nur leichtem Anstiegswinkel sind oder ob wirklich sehr steile Abschnitte dabei sind (frag aber bitte nicht wo da die Grenze ist, die ist fließend, muß man über Körpergefühl selber herausfinden)

Bei langgezogenen Stücken mit leichtem Anstiegswinkel muss man eigentlich keine besondere Lauftechnik berücksichtigen. Trainieren sollte man´s trotzdem, da die Muskeln doch deutlich mehr beansprucht werden.

wirklich steile Abschnitte:
bergauf: kurze Schritte, höherer Kniehub, eher auf dem Ballen Laufen

bergab: auch kürzere Schritte, ein wenig in den Knien federnd Laufen, dabei den Körperschwerpunkt nach hinten verlagern, Ferse aufsetzen und sehr rund abrollen

Volker

Steigungen und Gefälle

Hallo laPerla1982

Da du aus Köln kommst, dürften deine Trainingsstrecken eher flach sein. Ich empfehle dir Bergauf das Tempo ein wenig heraus zunehmen, die Gefahr zu "überpowern" ist groß. Die Schrittlänge kürzer wie gewohnt. Wenn du keine/ wenig Erfahrungen mit Steigungen hast wird, sich dies aber vermutlich von alleine Einstellen, da die ungewohnte Anstreckung schnell ihren Tribut zollen wird :-)
Bergab: Da es ein Wettkampf ist, „gehen lassen, was die Beine hergeben“ oder auch der Kopf. Bei sehr steilen Abschnitte lieber was langsamer und vorsichtig laufen, man stürzt doch schnell mal hin.
Wo willst du denn laufen?
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keep on running :-)

Nicht mit der Ferse aufsetzen

...beim Bergablaufen. Wie soll man dabei (und mit nach hinten geneigetem Oberkörper) in den Knien federn?
Beim schnellen Bergablaufen über die Ferse aufzusetzen, geht richtig knackig auf die Hüftgelenke.
Meine Empfehlung: bergab, wenn's steiler wird, auf dem Ballen (Vorfuß), dabei kann man in den Knien federn. Und so bewegen sich auch Bergwanderer fort, wenn's runter geht.

Gruß
dadarun

Leben ist Bewegung

Diese Technik bewährt sich

Diese Technik bewährt sich bei mir ganz gut wenn ich auf einem Kiesweg laufe der dann bei der Landung auf dem Vorfuss etwas rutscht.

Auf Asphalt klappt das, zumindest bei mir, nicht so gut. Wenn es nicht allzu steil ist geb ich dann vollgas, falls es steiler ist, werd ich sehr sehr langsam :-(

Bergab

...im Wettkampf lässt man es beim Bergablaufen richtig "rollen" - also langgezogene Schritte, Landung auf dem Vor- oder Mittelfuß, hohes Tempo.

Unbedingt eine völlige Streckung des vorderen Beines im Knie bei der Landung vermeiden: erstens bremst das die ganze Sache ab und zweitens geht es direkt aufs Knie und auf die Hüfte!

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