Dank Teil-das-man-um-die-Hüfte-schnallen-kann-und-Handy-und-Schlüssel-drin-verstauen-kann (wie auch immer man es nennen mag) konnte ich heute endlich wieder laufen (auch wenn mein bruder mri seine Uhr geliehen hat).
Hat auch kein bisschen gestört, wie ich zuerst befürchtet hatte. Tatsächlich ist es sehr gut geschnitten, man spürt es kaum. Es sei denn, man steckt irgendwas Schweres rein, versteht sich.

Und auch mit der Ausdauer war es heute besser als erwartet. Ich dachte ja, es würde anstregend werden, da ich unfreiwillig gepaust habe und den Lauf davor schon als sehr anstrengend empfunden hatte.
Doch diesesmal hat es mit der Schnelligkeit - oder ehre Langsamkeit - viel besser geklappt.
So langsam war ich noch nie unterwegsa, und gerade deshalb hat es auch besser geklappt. Der Trick war so simpel, da hätte ich echt eher drauf kommen können. Jedesmal wenn ich das Gefühl hatte, ich bin mal iweder zu schnell, hab ich mir gesagt "Du bist ein junges Pferd, du sollst gemütlich Traben, nicht Galoppieren, gemütlich Traben." Und siehe da - es hat gewirkt, so blöd es klingen mag. Das sollte zunächst helfen, damit ich nicht schon nach 4 Minuten außer Atem bin.
Auch wenn ich bezweilfe, dass ich hätte singen können, war es immerhin ein Fortschritt.

Nur haben mir auch heute die Steigungen wieder Kummer bereitet.
Die ersten bin ich hochgewalkt, wie mir empfohlen wurde. Doch in den letzten Minuten wollte ich nicht wieder walken und dachte mir "Das schaffst du schon". Nein, schaffst du nicht
Ich war danach dann doch am Ende. Immerhin erst am Schluss und nicht schon zu Beginn, doch es war wieder mal erstaunlich, wie sehr einem sowas zu schaffen machen kann.
Aber wie sagt man? Übung macht den Meister. Immerhin spür ich heute mein Knie nicht.
Ich denke, meine Läufe wären schon viel besser und effizienter, wenn mir das keine Probleme mehr bereiten würde, denn gerade Strecken sind kein großes Problem, da klappt das mit dem Plan super. (Heute wieder 20 Minuten jeweils 2 Minuten Laufen, eine gehen)

Auf zum nächsten Lauf, am Montag. Na, ob ich es dann auch 20 Minuten mit 3 Minuten am Stück laufen schaffe?

0

Klingt doch schon...

...prima. Weiter so.

Steigungen sind allerdings ein Thema, das nicht nur für Anfänger nicht ganz einfach zu handlen ist. Wenn man sie läuft und die Schritte nicht verkürzt, steigt der Puls. Bei jedem.

Das ist natürlich am Anfang besonders heftig, wenn Du kreislauftechnisch sowieso an der Grenze bist, dann geht gar nichts mehr.

Da hilft zunächst nur - wie Du schon weißt - gehen, oder ganz, ganz kurze Schritte. Also richtig bescheuert kurz. Vielleicht fußlang, vielleicht noch kürzer. Sieht ärmlich aus, fühlt sich beknackt an. Man ist auch langsamer als gehend. Aber es kann helfen, laufend den Berg hochzukommen.

---
de nihilo nihil

Steigungen kann man trainieren

Vor den Steigungen hatte ich am Anfang auch regelmäßig Panik. Aber man kann es üben und es wird auf jeden Fall besser. Das weiß ich aus eigener Erfahrung.
Also erstmal langsam hoch - immer ruhig und tief atmen und wirklich nur kleine Tippelschritte. Mein Vorredner hat recht. Wahrscheinlich ist das langsamer als gehen, aber man bleibt im Laufrythmus und irgendwann wird man automatisch etwas schneller. Schon vor der Steigung tief ausatmen, ruhig bleiben und nicht den Berg ablehnen. Ich will da rauf - also langsam - nur nicht auspowern - Schritt für Schritt - irgendwann ist es zu Ende - egal wann. Mir haben diese Gedanken an den Steigungen geholfen. Und wenn mal die Angst weg ist, machen sogar Berge Spaß!
Viel Erfolg
Baduh

Mir hat ein erfahrener

Mir hat ein erfahrener Trainer gesagt:
"Den Berg immer mit kleinen Schritten hochlaufen, schließlich würde man ja mit dem Auto auch nicht 6. Gang den Berg hochfahren"

Dieser Vergleich hat mir gut geholfen, seitdem sind Berge keine Anstrengung mehr für mich.

cu Gitti

Jawoll!

Ich hatte im Lauftreff einen Berg drin, den ich noch nach über 6 Monaten Laufen NIE hochgelaufen, sondern immer gegangen bin. Bis ich einmal mit jemand anderem zusammengelaufen bin, und der sagte, ganz ganz langsam, ganz kleine Schritte - und siehe da, es ging! Ich war zwar wirklich langsamer als Gehen, aber bin hochgelaufen. Und vor allem hatte der Berg von da an seinen Schrecken verloren.

Darstellungsoptionen

Wählen Sie hier Ihre bevorzugte Anzeigeart für Kommentare und klicken Sie auf „Einstellungen speichern“ um die Änderungen zu übernehmen.

Google Links