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Benutzerbild von strider

27. April 2014 18:14
Leichtathletik66-Jähriger stirbt bei Hannover-Marathon
Direkt aus dem dpa-Newskanal
Hannover (dpa) - Der Tod eines Läufers hat den Hannover-Marathon in der niedersächsischen Landeshauptstadt überschattet. Der 66 Jahre alte Teilnehmer am Halbmarathon war auf der Strecke im Stadtteil Hannover-List kollabiert. Er konnte nach Angaben der Organisatoren trotz optimaler Erstversorgung durch die Sanitäts- und Rettungsdienste nicht gerettet werden. Der aus der Region stammende Teilnehmer verstarb nach Einlieferung in ein Krankenhaus.

Was soll ich sagen?

Es ist tragisch.
ACHTUNG SATIRE!!!!!!!!
Für mich heist das keine 1/2 Marathons mehr, glücklicherweise hab ich die 66 auch schon überschritten.

Statistik

Von ca. 80 Millionen Einwohnern in Deutschland sterben pro Jahr ca. 850000, das sind etwa 1,05%. In Hannover ist einer von 15000 gestorben, das sind 0,007%.
Die Wahrscheinlichkeit bei so einer Veranstaltung ums Leben zu kommen, ist also 150 Mal geringer.

ich weiß

zumal die Wahrscheinlichkeit bei einem akuten Herzanfall gerettet zu werden - wenn das denn das Problem war- während eines Citymarathons, bei dem genügend Leute an und auf der Strecke sind und Sanis warten, weitaus höher ist als zu Hause im stillem Kämmerlein oder im Wald auf einsamer Piste. Trotzdem "freue" ich mich schon wieder auf all die Kommentare in den Medien, dass (Halb)Marathonlaufen gesundheitschädigend ist...

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Naja , naja

...nur statistisch gesehen ist da noch der Unterschied, dass ein Jahr etwas länger geht als ein Halbmarathon, um nicht zusagen: ca 4380 mal länger. Wenn man das weiter rechnen würde, also die 1,05 % durch 4380 teilt, dann käme natürlich auch nur Quatsch raus, weil die Wahrscheinlichkeit von der Person individuell abhängt(Vorerkrankungen etc..)

Daher gebe ich Dir im Kern natürlich recht.
Folgendes ist übrigens eine Tatsache: Bisher wurde die Helmpflicht für Fahrradfahrer nur deswegen nicht eingeführt, da sonst ein großer Teil nicht mehr mit dem Fahrrad fahren würde, was langfristig zu Bewegungsmangel führt und dann mehr Menschen an Diabetes, Herzgefäßerkrankungen etc. als an Fahrrad-Unfällen sterben würden.

Das kann man dann wohl auch auf das Laufen umlegen.

brauchen die

Denn 1 Jahr für nen HM in Niedersachsen?
;-)

granreserva


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Die Körper wären nicht schön, wenn sie sich nicht bewegten

Mir hat mal ein Ultraläufer

Mir hat mal ein Ultraläufer und Internist während eine Marathonlaufes gesagt, Menschen die während eines Laufes tot umfallen aller Wahrscheinlichkeit auch zu diesem Zeitpunkt tot umgefallen währen, wenn sie nicht gerade bei einem Lauf unterwegs währen, sondern, zB. zuhause auf dem Sofa oder unterwegs zum Biergarten. Da ist es natürlich nicht so puplikumswirksam...

Seit 2011:



"Man muss das Unmögliche so lange anschauen, bis es eine leichte Angelegenheit wird. Das Wunder ist eine Frage des Trainings" (Carl Einstein)

Ich finds

nicht verkehrt, so zu sterben. Ok, paar Jahre später wäre auch okay.... Aber die Meisten sterben unter wesentlich mehr Leiden.

granreserva


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Die Körper wären nicht schön, wenn sie sich nicht bewegten

Was wäre wenn

letzten Sonntag war meine Freundin mit Frau meines Laufkumpel mit beim Spreewaldmarathon ein wenig mit dem Rad unterwegs und ab und zu an der Strecke ein bisschen gucken. Da kollabiert eine Läuferin der 10-er Distanz am Streckenrand, 20 m hin steht die Feuerwehr und keiner tut was. Die zwei Frauen sind gleich hin haben der Läuferin was zu trinken gegeben und um Hilfe gerufen. Keine Regung vom Posten, also eine hin zum Personal und die Leute direkt angesprochen, dass mal einer was tut. Dafür sind wir nicht zuständig war die Antwort. Klar, die Frau hat ja auch nicht gebrannt, war ja nur umgefallen. Wozu seid ihr denn zuständig? Streckensperrung. Aha, dann könnt ihr aber doch mal Hilfe rufen, quasi per Funk. Nö, kein Funk dabei. Die Frau kommt wieder zu sich. Es ruft doch irgendwer irgendwie Hilfe und die Frau wird kurze Zeit später fachmännisch versorgt.
Nix passiert, alles gut. Vielleicht aber war es nur ein wenig der Zufall, dass nichts schlimmeres passierte. Nichts gegen die fleißigen Helfer und Organisatoren, vieles auf freiwilliger Basis und ein riesiger Aufwand solche Veranstaltung zu organisieren. Na klar hat jeder seinen Verantwortungsbereich und seine Aufgabe, sonst funktioniert das nicht. Ab und zu darf und sollte man aber auch über den Tellerrand hinaus schauen.
Was wäre also wenn – die Frau nicht gleich versorgt worden wäre? Wir wissen es nicht. Der Mann aber unmittelbar vor einem Sanitäter umgefallen wäre? Ihm wäre möglicherweise geholfen. Die Wahrscheinlichkeit auf solcher Veranstaltung dafür ist deutlich größer als dass das im normalen Alltag passiert. Vorausgesetzt natürlich man fällt vor einem entsprechend zuständigen Helfer um.

Mal läuft´s und mal läuft´s besser.

@granreserva: sehe ich auch

@granreserva: sehe ich auch so! Mir persönlich wäre das lieb. Natürlich nicht schön für die Familie, aber allemal besser als jahrelanges Siechtum!!!

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