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Lüttich - (fast) Bastogne - Lüttich Teil IV

Vorwort: Ich konnte die Strecke zwar in einem Tag fahren, aber leider nicht in einem Tag beschreiben. Wenn Ihr Euch also mal wieder vor einem langen Lauf bei schlechtem Wetter drücken wollt, dann könnt Ihr die ersten drei Teile in meinem Blog nachlesen. Dort sind sie in chronologischer Nummerierung zu finden.

Teil IV

Zwei weitere Anstiege liegen vor der Einfahrt nach Lüttich. Zwei Anstiege, die schwerer, aber nicht so eindrucksvoll sind wie die sagenumwobene Redoute.

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Lüttich - (fast) Bastogne - Lüttich Teil III

Teil III
Die dritte Verpflegungsstelle sieht nicht anders aus als die ersten beiden. In mehreren Reihen schieben sich Radsportler an langen Tischen vorbei, weiter hinten stehen große Plastiktanks in denen unablässig Wasser mit unvorstellbaren Mengen Iso Pulver verrührt wird. An den Dixipissoirs kann man dem Gegenüber in leere Augen schauen, während man den Hauptstrahl an Uringetränkten Bananenschalen vorbeilenkt.

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Drachenlauf- Comeback nach drei Jahren

Dieses Jahr soll es mal wieder so sein. Nach dem ich ihn schon zweimal ausgelassen habe und davor zwar am Start war, aber besser nicht hätte laufen sollen (ich hatte zuvor drei Wochen die Laufschuhe nicht angehabt), will ich es dieses mal wieder wissen.
Natürlich locken mich nicht die Hoffung auf schnelle Zeiten oder gute Platzierungen dorthin. Vielmehr sind es herbstliche Wälder, atemberaubende Anstiege, spektakuläre Aussichten und halsbrecherische Gefällstrecken, die dieses mal eine bessere Vorbereitung erwarten.

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Lüttich - (fast) Bastogne - Lüttich Teil II

L´Ancienne Bariérre ist der Name der ersten Steigung, die den Veranstaltern würdig genug erschien, auf der Streckenskizze Erwähnung zu finden. Ich persönlich fand das stete Auf- und Ab bislang schon anspruchsvoll genug, so dass ich jetzt voller Ehrfurcht die Markierung passiere, die den Beginn des 4800 Meter langen Anstiegs ankündigt. Es ist leerer geworden auf der Strecke. Die Streckenteilungen haben das Feld gelichtet. Trotzdem bin ich auch hier nicht der lässige Souverän der Landstraße. Im Gegenteil. Weiterhin gehöre ich aufwärts zu den unteren zehn Prozent.

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Lüttich- (fast) Bastogne- Lüttich

Teil I

Eine neue Zehnkilometerbestzeit werde ich in diesem Leben wohl nicht mehr laufen, ein schneller Marathon ist mir wegen der nötigen Vorbereitung zur Zeit zu eintönig und den Kampf um Altersklassenpodeste beim Triathlon kann ich in meiner teilnehmerstarken Altersklasse nur im Reich der Träume aufnehmen.

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Boykott der Fernbedienung

Morgen geht es los. Winterspiele unter Palmen. Bejubelt, beschützt und bezahlt von vielen zum Wohle von wenigen.
Die Großmannssucht der Organisatoren der Spiele schreckt mich von mal zu mal mehr. Und ab morgen ist Schluss.
Unter vielen Argumenten gegen die Fernsehteilnahme an den olympischen Spielen habe ich mir ein persönliches Ranking erstellt. Wer diese moralinsauren Gründe mitlesen will, der kann es im folgenden tun:

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adventadventderläuferrennt.... alle Jahre wieder auf Ameland!


Ab wann beginnt Tradition?
Wenn man zwei Mal die gleiche Runde um den Block gelaufen ist?
Wenn man das dritte Paar Laufschuhe der gleichen Marke gekauft hat?
Oder wenn man zum vierten Mal kurz vor Weihnachten dreieinhalb Stunden Autofahrt auf sich nimmt, um bei ungewissen Wetterbedingungen auf eine friesische Nordseeinsel zu kommen und sich den Herausforderungen eines Halbmarathons stellt?

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Das grote débâcle

Sport führt einen gelegentlich in Gegenden, die man bis dato nie zu Gesicht bekommen hat. So auch mich vergangenen Sonntag.
Eupen! Ein Städtchen nahe der Deutsch-Belgischen Grenze. Bis dahin war mir nicht klar, dass es in Belgien einen deutschsprachigen Raum gibt. Jetzt weiß ich es. Dreisprachige Ansagen in Deutsch, Holländisch und Französisch belebten die Startbesprechung.
Auch war mir nicht klar, wie viele Bergauf es in Belgien gibt, aber dazu komme ich später.

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ELQ PB am Bocholter Aasee

Neue Bestleistung am Bocholter Aasee
Es war meine zehnte Teilnahme. Achtmal davon an der Mitteldistanz. Und direkt vorweg: Es war die beste Leistung, die ich in den Jahren dort über die längste Bocholter Distanz abgeliefert habe. Zumindest habe ich das nach ausgiebigem Studium aller Ergebnislisten und dem Erfinden eines geheimnisvollen Wertes festgestellt.

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Wenn der Center Court Boris Wohnzimmer ist, was ist dann der Bocholter Aasee für mich?

Wenn der Center Court in Wimbledon Boris Beckers Wohnzimmer ist, was ist mir dann die dunkle Suppe des Bocholter Aasees und die seit Jahren immer gleiche zweieinhalb Kilometer lange Laufrunde mit den ungleichmäßig vermessenen Kilometern?
Ein Freudenhaus wegen der vielen gefeierten Höhepunkten…? Eher nicht. Zu oft bin ich zu weit hinten dort ins Ziel gehumpelt, als das ich den Ort mit orgiastischen Champagnerduschen in Verbindung bringen würde.

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