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(Held oder Heldentod) oder Selfiestick – Chicago Marathon 2016

Mein Kopf und mein Körper hatten jetzt endgültig schon dicht gemacht. Es gab einfach kein Ziel mehr für den bevorstehenden Chicago-Marathon. Das eigentlich ausgelobte Ziel wäre gewesen, sich schon zum sehr frühen Zeitpunkt der Qualifikationsperiode (jeweils ein Jahr ab Mitte September), die Teilnahme am Boston Marathon 2018 zu sichern. Aber da ich dieses Ziel „aus Versehen“ schon beim Pacemaking in Berlin (3:11:01, statt 3:14:59) in der Tasche hatte, brauchte es eigentlich ein neues Ziel. Das schrie so etwas nach „Lucky Punch“, also der Versuch etwas zu probieren. Aber was?

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Emotionen, Emotionen, Emotionen - Challenge Roth 2016

Whew - ich bin selbst gespannt, was aus diesem Blog wohl wird. Mein vergangenes Wochenende in Roth war aus sportlicher Perspektive sicher mit das emotionalste, was ich je erlebt habe.

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Letzte lange Einheit vor Roth - Ironman Frankfurt 2016

Es war schon ein kleiner Stimmungskiller, als ich am Sonntag morgen um 8:26 Uhr aus dem Langener Waldsee ausgestiegen bin und einen Blick auf die Uhr geworfen habe. Für einen ganz kleinen Moment war ich noch begeistert, als ich die „9“ am Ende der Minutenanzeige gesehen hatte. Da hatte ich für den Bruchteil einer Sekunde gefreut, bis ich eine Ziffer nach vorne gesehen habe. Ich kann es mir bis heute nicht erklären. Das Schwimmen hatte sich so gut angefühlt – viel besser als bei jedem Ironman zuvor.

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Party, Party, Halbmarathon, Party

Ich habe vergeblich in den zahlreich im Regal herum stehenden Lehrbüchern nach einer auch noch so kleinen Unterstützung für mein Vorhaben gefunden, am Wochenende vor meinem Ironman in Frankfurt noch einen schnellen Halbmarathon zu laufen. Aber zwei schlagkräftige Argumente trieben mich dann doch nach Hamburg um den dortigen Lauf zu einem höchst gelungenen Wochenende in der Hansestadt zu nutzen. Erstens war ich in diesem Jahr bislang zwei wirklich unbrauchbare Halbmarathonrennen gelaufen.

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170km Regen, 140km Solo, 303km Spaß – Vätternrundan 2016

Zweimal das gleiche Event, aber unterschiedlicher hätte es fast nicht ausfallen können. Die Eindrücke bei Vätternrunden in diesem Jahr waren komplett anders, als im Vergleich zum Vorjahr. Aber beide Ausprägungen waren geil!

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Last Train to Boston – Würzburg Marathon 2016

Die letzten 3 Jahre bin ich nun in Boston mitgelaufen – das ist ja schon so etwas wie eine kleine Serie. Und Serien leben ja bekanntlich davon, dass sie aufrecht gehalten werden müssen. Jetzt lebt aber der Boston Marathon primär auch davon, dass man sich jedes Jahr neu für das Event qualifizieren muss. Nachdem ich vor 3 Jahren mit Ach und Krach reingerutscht bin, stellten die Qualifikationszeiten für das jeweils nächste Jahr keine Probleme dar. Doch dann habe ich mir vergangenes Jahr in Roth beim Radsturz vier Wirbel gebrochen und plötzlich waren die Voraussetzungen ganz neue.

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Triathlonpremiere nach 11 Monaten Pause - Ironman Kraichgau 2016

Es war auch so schon ein rundum gelungenes Wochenende! Da hätte es fast gar nicht auch noch eine positive sportliche Überraschung gebraucht. Aber wenn es mal läuft, dann läuft es - und so wurde die Tour in den Kraichgau auch noch mit einem überdimensionalen i-Tüpfelchen gekrönt.

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Am Start kurz von einer Welle überrollt worden - Duathlon-DM 2016, Alsdorf

„Was ist denn jetzt los?“ frage ich mich nach etwa 400m des Rennens und beginne zu phantasieren, was wohl in den nächsten gut zwei Stunden noch auf mich zukommen könnte. Auch als ich zuletzt einen Rennen angetreten bin um 10km zu laufen, habe ich mir nach ziemlich genau der gleichen Entfernung die gleiche Frage gestellt. Damals, vor gut 3 Wochen, wurde ich anschließend Zweiter des Organspendelaufes in Berlin und erfreute mich meiner ersten Teilnahme an einer Siegerehrung.

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32,46km weglaufen - Wings for Life Run 2016

Im dritten Jahr habe ich es dann endlich auf die Reihe bekommen, bei diesem einzigartigen Event an der Startlinie zu stehen. Normalerweise könnte ich einen vergleichbaren Satz auch formulieren „…über die Ziellinie zu laufen“ – aber genau dies haut halt bei dieser Veranstaltung nicht hin.

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Umdenken, aber schnell! – Organspendelauf Berlin 2016

Seit ich einigermaßen ambitioniert in das Thema Ausdauersport eingestiegen bin, habe ich immer mal von der Situation geträumt in einem Wettkampf nicht nur rein gegen mich selbst und meine Bestzeiten oder aktuellen Zeitziele zu laufen. Wie viel Spaß muss es machen, mal die Zeitvorgaben einfach zu vergessen und viel mehr ein taktisches Rennen zu gestalten, in dem es darum geht sein eigenes Plätzchen auf dem Siegerpodest zu erarbeiten.

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