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Zwei Seen Lauf

Beim Aufstehen fühlte sich alles... gar nicht gut an. Ziept da das Knie? Warum tut der Hallux weh? Und warum fühl ich mich so schlapp? Hab ich alles richtig gemacht in den letzten Wochen? Gut, jetzt kann ich eh nichts mehr ändern... ab an den Frühstückstisch, dann Sachen zusammenpacken und ab Richtung Österreich ins Tannheimer Tal. Am Vortag hatte es in Strömen geregnet und ich war in letzter Sekunde vor Ladenschluß kurzentschlossen noch mal losgedüst um mir zumindest einen dünnen Windstopper zu besorgen...

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Und es hat KLICK gemacht...

Schon wieder fast ein halbes Jahr rum. Unglaublich, wo die Zeit hinrennt. Und ich renne auch noch. Den Zeiten hinterher. ;-) Eine letzte OP-Pause von ca 5 Wochen hatte ich noch mal drin in dem halben Jahr, und hab mir mitte April als ich wieder mit Laufen anfing solche Gedanken gemacht, ob ich es wagen kann, mich im Juni in die persönliche Wettkampfsaison zu stürzen. Aber mein Körper hat mir mal wieder gezeigt, dass mit einem Ziel vor Augen viel mehr möglich ist als man sich selbst vorstellen kann...

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I did it!

54 Minuten und 25 Sekunden. Unter 55. Silvesterlauf Sub55. Ich habe noch heute ein Grinsen von einem Ohr zum anderen im Gesicht. ;) Ich freu mich! Trotz all der Laufpausen hab ich mich um 5 Minuten verbessert. Und dabei kam mir dieses Ziel zu Beginn des Jahres so größenwahnsinnig vor...

Dann kann ich ja gleich mit dem Größenwahn weitermachen und plane für Silvester 2012 die Sub50. ;)

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Rückblick eines Läuferleins

Wo ist die Zeit eigentlich hingerannt? Eben war noch Juli und ich bin einen Berg in den Alpen hochgekeucht und jetzt neigt sich das Jahr schon wieder dem Ende zu. So viel hat sich getan, aber eines ist gleich geblieben: Ich laufe noch immer. Es ist zu einer Konstante in meinem Leben geworden. Mein Fels in der Brandung.

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Hoch hinaus

Ich wohne im Flachland. Wenn ich von Bergen rede, dann meine ich normalerweise die süßen, kleinen Hügel in der Umgebung. Und wenn ich meine "Hügelrunde" laufe, dann sind das ungefähr 150 HM auf 10 km verteilt, um zumindest ein bissl das "Bergauflaufen" *hust* zu trainieren.

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Intervalle

Nachdem mich gestern ein Regenguß mit Hagelschauer beim Laufen in Rekordzeit nach Hause und unter die heiße Dusche gejagt hat (ist eben alles eine Frage der Motivation ;)), hab mich mich heute mal wieder seit langem auf die Tartanbahn und an Intervalle gewagt. 8 x 400 m mit 200 Meter Trab... okay, Gehpause. :-)

1) 1.59
2) 1.55
3) 1.57
4) 1.48
5) 1.52
6) 1.47
7) 1.53
8) 1.54

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Meine kleine Hitzeschlacht :)

10.15 Uhr. Ich stehe inmitten von rund 2000 anderen Menschen im selben, leuchtend orangenen T-Shirt und hibbel vor mich hin. Vor mir liegen 10,5 km. Die letzten zwei Wochen waren lauftechnisch nicht der Hit. Erst eine kurze aber heftige Erkältung, dann noch zwei Gallenkoliken. Am Vortag drehe ich noch eine kleine Laufrunde um mich zu vergewissern, obs überhaupt geht. Also prima Voraussetzungen! ;) Aber dabei sein ist alles, sag ich mir.

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Techniktraining

Gestern hab ich mich endlich das erste mal zum Lauftreff getraut. Dort stehen jeden Donnerstag 3 km warmlaufen, Techniktraining und dann wieder 3 km auslaufen auf dem Programm.

Wie immer waren Aufregung und Nervosität ganz umsonst. Es hat so viel Spaß gemacht. Und ich habe nach dem Lauf ABC etwas für mich Neues kennengelernt: Steigerungsläufe über 100 m.

Hausaufgabe: Auf die Armarbeit achten. Ich nehme sie zu wenig mit.

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Spaß an der Freude

Die schönsten Läufe sind eigentlich die völlig ungeplanten, bei denen man am Anfang nicht weiß, was am Ende bei rumkommt. Etwas unschlüssig stehe ich vor dem Haus. Wo will ich hin? Wie lang? Wie schnell? Keine Ahnung. Einfach mal loslaufen. Auf Singltrails hätte ich irgendwie Lust ... ich stelle meine Uhr aus Puls- und Distanzanzeige und blende Geschwindigkeit aus. Und trabe los Richtung "Wildnis".

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Sonne und Puls

Warm wars gestern. Und ich habe festgestellt: Wärme macht mir beim Laufen nichts aus. Selbst die Abschnitte in der Sonne waren kein Problem. Sehr interessant fand ich, dass mein Puls in der Sonne grundsätzlich um rund 8 Schläge stieg und im Schatten innerhalb von 30 Sekunden wieder um besagte 8 Schläge sank, ohne eine Tempoveränderung. Nimmt das Kühlsystem des Körpers so viele Ressourcen in Anspruch? Würde mich interessieren, woher dieser Effekt genau kommt.

Die Fakten des gestrigen Laufs:
Distanz: 10 km
Ø Pace: 6:51

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