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Minus 9°C

Nachdem am Wochenende inklusive Montag wegen einer fiesen Magen-Darm-Grippe das Joggen ausfallen mußte, ich Dienstags früher als üblich ins Büro fuhr, am Mittwoch um 7h der Installateur kam, mußte ich heute unbedingt raus, damit mein Trainingsfluß in Gang bleibt.

Ein halber Meter Schnee...

... seit fast einer Woche. Gut, daß ich schon im Training bin und mir bereits vor dem Schnee angewöhnt habe, morgens auch bei Nebel oder Regen oder Wind im Finstern mit Stirnlampe zu laufen. Sonst würde mich da jetzt wohl keine zehn Pferde mehr rausbringen.

Allerdings ist mein Lieblingsfeldweg jetzt unpassierbar, man würde bis zu den Knien im Schnee versinken (gut, wäre auch eine Art von Training: Schneewaten). So bleibt mir noch die Straße, die immer ganz gut geräumt wird. Die ersten beiden Male bei dichtestem Schneefall war die Straße recht griffig.

Nacht, Nebel und Stirnlampe

Da ich jetzt Vollzeit arbeite und nach der Arbeit keine Energie mehr zum laufen habe, mußte ich mir was neues ausdenken. Ich habe mit der Chefin vereinbart, Mittwochs später anzufangen, so daß ich vorher noch laufen kann.

Heute vor lauter Begeisterung um dreiviertel fünf aufgestanden und um dreiviertel sechs losgelaufen. Finster, vollkommen nebelig, Sichtweite zum Teil nur zehn Meter. A bissi unheimlich aber auch ziemlich aufregend :-) Die Stirnlampe hat mir geholfen, den Weg zu finden, aber wenn ich mich nicht ausgekannt hätte, hätte ich mich im Wald sicher verlaufen.

Schneeberglauf

Lange habe ich hier nichts mehr eingetragen... Seit Alex gestorben ist, hat mein Trainingseifer enorm gelitten :-(
Aber für den 11. Internationalen Schneeberglauf hatte ich mich ja schon im März angemeldet, und so ließ ich es einfach auf mich zukommen. In den letzten zehn Wochen war ich zwar öfters bergsteigen, bin aber nur einmal bis zum Ziel *gelaufen*.

Wieder *drin*

Wieder drin im Training! Nach 12 Tagen Bettruhe und nochmal circa zwei Wochen "schonen" mit ausschließlich Indoor-Gymnastik machten wir vorgestern endlich wieder den ersten kleineren Bergspaziergang. Heute ist es nach einigen Tagen mit Minusgraden total frühlingshaft und ich unternahm endlich wieder einen ordentlichen Lauf: Das erste Drittel der Schneeberglaufstrecke, rauf und runter in einer Stunde. Die Zeit bei der Hengsthütte konnte (und wollte) ich gar nicht nehmen (Uhr daheim gelassen), weil ich mich nicht frusten wollte nach so langer Pause - und dann gleich bergauf ;-) Dürfte aber letztendlich gar nicht so übel gewesen sein und hat total Spaß gemacht, auch wenn ich nur mit Minischrittchen raufgelaufen bin, aber immerhin 3,5 km und 400 Höhenmeter ohne aus der Puste zu kommen. Das anschließende Runterlaufen ging ungewohnterweise auf die Schienbeinmuskeln, mal sehen, wie ich morgen daherkomme ;-)

La Bamba

Heute habe ich erstmals versucht, mit Musik zu laufen, dazu hab ich mir eine Sammlung von - wie ich dachte - laufschritttempogleicher Musik zusammengestellt. Aber das Tempo der Musik hat absolut nicht gepaßt! Es war alles ein bißchen zu langsam. "La Bamba" ging noch am ehesten. Witzigerweise war ich heute trotzdem um vieles schneller als sonst, von ungefähr 6,5 auf knapp über 6 min/km - der Versuch ist im weitesten Sinne also geglückt! Ich werd mir dann mal das Metronom schnappen, das Tempo von La Bamba messen und mir dann eine neue Sammlung zusammenstellen...

Was neues ausprobiert!

Ich hab's getan: war heute mit Eva zum ersten mal "walken", was ja nix anderes heißt als "gehen mit Stecken". Wider Erwarten fand ich das richtig gut! Vor allem war nett, daß wir nebenbei super quatschen konnten und so ungefähr 15km innerhalb zwei einhalb Stunden verflogen, Hügel auf und Hügel ab. Ich merke jetzt schon, daß die Belastung ganz anders ist als beim Laufen, vielleicht hab ich morgen an bestimmten Stellen sogar einen Muskelkater ;-) Zusammenfassend: Allein werde ich vermutlich doch lieber laufen, aber zu zweit macht walken wirklich Spaß!

Wieder OK :-)

Donnerstag morgens um 6:15 hab ich mir den Knöchel geprellt, mittags konnte ich zumindest schon wieder halbwegs humpelfrei gehen, abends war der Knöchel noch recht dick, tat aber nicht mehr sehr weh. Am Freitag habe ich trotz Schmerzfreiheit noch aufs Laufen verzichtet. Dafür war abends die Schwellung weg und außer einem braunen (blauen) Fleck nichts mehr zu sehen. Heute war ich nicht laufen, sondern bergsteigen. Ist für's Sprunggelenk allgemein auch schonender, und ich hab die Schneebergbegehung ohne Rückfall überstanden :-) http://schneeberg.rahmspin.at/images/0611/061118/html/index.htm

*aua* :-(

Gestern 15°C, heute 0°C. Heute morgen auf dem Weg ins Büro, ein Ausrutscher auf dem spiegelglatt gefrorenen Fußgängerübergang über die Zahnradbahn, und schon liege ich zwischen den Gleisen... Humpelnd ins Büro, dicker Fuß :-( Es dürfte zwar nichts wirklich ernstes sein, aber in Sachen Laufen werde ich wohl vorläufig eine Pause einlegen müssen. Nunja, nicht ärgern, nur wundern. Wieso für den neuen Bahnüberstieg ausgerechnet Hartgummi genommen werden mußte - der alte aus Holz war nie so spiegelblank. Oder das nächste mal mit Taschenlampe zum Bahnhof gehen, der Mond war eben nicht hell genug.

Zeitausgleich!

- im bürotechnischen Sinne zu verstehen - Dreli war zu fleißig und darf daher Stunden abbauen. Hurra: Die nächsten zwei Wochen habe ich nur zwei Bürotage anstatt drei :-) Da das Wetter immer "schlechter" wird [es gibt gar kein schlechtes Wetter, es gibt nur schlechte Kleidung], gilt jetzt: dranbleiben. Heute wechselhaft und windig, ich habe ein Regenloch ausgenutzt, dabei kam sogar mal die Sonne raus. Feucht bin ich am Ende dann doch geworden, aber nur "außerhalb".

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