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Rund um den Baldeneysee: Essen-Marathon 2017

Die Trainingskilometer sind vorbei – ich stehe im Startfeld beim Essen-Marathon. Eigentlich müsste jeder um mich herum das große Fragezeichen sehen, das über mir schwebt, denn die Frage, ob das Training der letzten Wochen ausreicht für A) eine Traumzeit (sub3h:20), B) persönliche Bestzeit (mindestens 3:24:30) oder zumindest C) Boston-Quali-Zeit (ca. 3:26) will erst noch beantwortet werden. Dieser Lauf wird die Antwort liefern, aber ich habe Zweifel.

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Auf zu neuen Ufern!

Das gilt für mich zur Zeit in zweierlei Hinsicht: Kurzurlaub und mein geplantes Saisonhighlight 2018!

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Sommer-Rückblick

Hier im Norden werden sicherlich einige fragen: worauf willst du da zurückblicken? Wir hatten doch gar keinen Sommer!
Aber sooo schlecht fand ich das Wetter gar nicht: wenn ich als bekennender Schönwetter-Radfahrer auf meinen Trainingskalender schaue, gab's im Juni, Juli und August "nur" vier Wochen, in denen das Wetter mich vom Radfahren abgehalten hat (immerhin 1500km auf dem Rad ).

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Im schwarzen Block

(ist länger...)

Mein letzter Vorbereitungswettkampf hat mit wenig Schlaf vorweg ein ziemlich zufriedenstellendes Ergebnis geliefert – so passte es gut, dass am Vorabend meines Mitteldistanzdebüts der Abiball unserer Tochter anstand. Auch wenn wir gute Eltern sind und den Wink mit dem Zaunpfahl verstanden haben, uns zu gegebener Zeit vom Geschehen zu verabschieden, ließen wir uns nicht nehmen ein paar Schritte auf dem Tanzparkett zu wagen. Fünf Stunden Schlaf müssen reichen – wahrscheinlich hätte ich vor Aufregung sowieso kein Auge zubekommen...

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Wenn das Hibbeln kommt

Vollsperrung! Das Schild steht seit ein paar Tagen bei uns an der Straße und als ich es das erste mal sah, fuhr mir eine gehörige Portion Adrenalin ins Blut, denn da steht: OSTSEEMAN 113, 9.7.17 – das sind keine 10 Tage bis zum Start meines Triathlon Mitteldistanz Debüts! Ich bin nervös, die Anspannung wächst!

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Doppelschlag

Meine Triathlon-Wettkampfsaison ist eröffnet – gleich mit zwei Sprintdistanzen am vergangenen und an diesem Wochenende. Gibt es etwas schöneres, als Resultate einzufahren, die die lange Vorbereitung belohnen? Ja: Wettkämpfe bei strahlendem Sonnenschein, die die Vorbereitung belohnen! Sowohl in Flensburg zum Landesliga-Auftakt als auch in Kropp zum Volkstriathlon XL meinte das Schleswig-Holsteinische Wetter es besonders gut mit uns!

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Spitz auf Knopf – PB Versuch über 5km

Irgendwann im Winter ging's ans Pläne machen – u.a. mit meinem Laufkumpel Karsten, der (deutlich jünger) die Absicht hatte seine Laufzeit über 5km unter 20 min zu drücken. Ich hatte schon etwas Grundlagenausdauer getankt und stieg nach dem Syltlauf halbwegs regelmäßig ins Tempotraining ein. Ich wollte mal sehen, was dabei herauskommt: meine derzeitige PB über 5km steht bei 0:20:50. 10 Sekunden pro Kilometer gut zu machen – für mich eine echte Ansage, wenn man solche Zeiten eh am Anschlag läuft.

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Den Spaß ins Frühjahr mitgenommen!

Der Lohn für alle Schlechtwetterläufe im Winter wird im Frühjahr ausgezahlt: Pace- und Pulsbereiche stimmen und ich habe trotzdem einen Blick für die Natur im Frühling, kann die Sonne, den Wind, das Vögelgezwitscher und Blumen am Wegesrand genießen.
Wurden im letzten Jahr die ersten Ausfahrten mit dem Rad von den Oberschenkeln mit Arbeitsverweigerung quittiert, so kann ich dieses Jahr recht locker meine Freilandrunden drehen - Rollentraining sei dank!

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Es geht ja um nichts ;-)

Wintersaison ist ja mehr Grundlagentraining angesagt, Tempo sporadisch, Belastung moderat. Soweit so gut, klappt nur nicht immer. Zum Beispiel, wenn ich eine Startnummer trage.

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Ich bin ein Wurm!

Die Erkenntnis aus den letzten zwei Wochen: Ich bin ein Wurm! a) mein Laufstil ist eine Katastrophe (zumindest, wenn ich müde werde), b) nach ein paar 25m-Bahnen Belastung vergesse ich alles, was richtige Kraultechnik ausmacht und c) vor allem meine Rumpfmuskulatur ist quasi nicht existent.

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